WordPress Theme installieren: so klappt’s!

In diesem Beitrag dreht sich alle um das Thema „Themes“ und „WordPress Theme installieren“. Wir erklären dir erstmal was ein Theme grundsätzlich ist und auf was du achten musst, wenn du dir ein Theme für deine WordPress Website aussuchst.

Egal ob du deine Website gerade neu erstellst oder ob du ihr nach einer gewissen Zeit einen neuen Anstrich geben willst – wir haben die passenden Tipps für dich.

Nach den ganzen Basics zu Beginn wird’s dann auch etwas praktischer. Weiter unten findest du die Anleitung für, wie du auf drei verschiedenen Wegen Themes auf deiner WordPress Website hochladen und installieren kannst. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist ein WordPress Theme?

Dein Theme ist ein ganz entscheidender Teil deiner Website. Man versteht darunter nicht weniger als die Designvorlage für deine Website.

Nahezu alles, was das Design deiner WordPress Website betrifft, wird von deinem Theme bestimmt: Layout, Farben, Schriftgrößen, Position des Logos, Position der Widgets, etc.

Über „Design“ und „Themes“ gelangst du zu deiner Übersicht. Hier siehst du alle deine bereits bei WordPress installierten Themes.

Ebenso kannst du hier nach neuen Themes suchen, diese installieren oder ein anderes Theme für deine Website hochladen oder aktivieren. Suchst du nach neuen Themes bietet WordPress dir eine nahezu unzählige Auswahl an.

Mehr als 1.000 verschiedene Vorlagen sind in WordPress gespeichert.

Dabei ist eine große Anzahl sogar kostenlos, für Premium Themes musst du jedoch bezahlen.

Premium Themes bieten oft einen schlanken Code und mehr Möglichkeiten und sind daher besonders für dich als Admin interessant.

Wenn du eine Site für dein Unternehmen erstellst oder du bereit bist, aus anderen Gründen, Geld in den Erfolg deiner Seite zu investieren, können Premium Themes eine gute Idee sein.

Solltest du hier noch einen Schritt weiter gehen wollen, gibt es auch die Möglichkeit völlig ohne vorgefertigte Themes zu arbeiten.

Dein Theme kann individuell und handcodiert allein für dich erstellt werden. Dazu benötigt es aber natürlich Coding-Skills oder einen guten Partner an deiner Site.

Welche Vor- und Nachteile handcodierte Themes gegenüber vorgefertigten haben, kannst du hier nachlesen.

Machen wir das ganze nochmal kurz: Du kannst das Theme deiner Site grundsätzlich nach Belieben auswechseln und so mit einigen Handgriffen die gesamte WordPress Website komplett umgestalten.

Dabei solltest du jedoch auf einige Punkte achten. Wir haben die wichtigsten für dich zusammengefasst:

Worauf muss ich bei einem Theme-Wechsel achten?

Das Umgestalten deiner WordPress Site sollte eine sehr bewusste Entscheidung sein. Mit dem Wechsel deines Themes veränderst du grundlegend das Design deiner Website.

Deswegen ist dieser Schritt meist nur dem Admin erlaubt. Nach der grundlegenden Entscheidung gibt es auch in der Umsetzung einige Punkte, die vor der Installation eines neuen Themes beachtet werden sollten.

Damit du nichts vergisst, haben wir dir hier eine kleine Checkliste erstellt.

1. Backup erstellen

Der Wechsel deines Themes ist ein vergleichsweiser großer Eingriff in deine WordPress Site. Auch wenn es grundsätzlich einfach und ziemlich sicher ist, kann immer etwas schief gehen.

Mal ist die Technik, mal der Bediener daran schuld. Egal wie: Sichere vorher alles mit einem Backup ab. So erlebst du keine bösen Überraschungen.

2. Page Builder, Plugins und Co. anpassen

Hast du bei deinem alten Theme Page Builder, Plugins, Widgets oder Shortcodes genutzt, werden diese wahrscheinlich nicht mehr zu deinem neuen Theme passen.

Daher ist nach der Installation wichtig, all diese anzupassen. Das kann durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen. Du kannst in dieser Zeit deine WordPress Site in den Wartungsmodus schalten.

So kann deine Website in dieser Zeit nicht besucht werden. Für die Nutzer wird lediglich die Information angezeigt, dass deine Seite gerade bearbeitet wird.

3. Teste deine neue Seite

Prüfe, ob das neue Theme richtig funktioniert und deinen Erwartungen entspricht. Falls es noch Anpassungsbedarf gibt, widme dich diesen, bevor du deine neue Site live stellst.

Prüfe auch, ob deine neue Site auf den verschiedenen Endgeräten richtig angezeigt wird.

4. Unnötige Themes und Plugins löschen

Hast du dein neues Theme erfolgreich hochgeladen und installiert, solltest du deine alten löschen. Unabhängig ob es sich hier um kostenlose oder Premium Themes handelt.

Auch unnötige Plugins sollten gelöscht werden, damit diese nicht an deiner Performance nagen und Sicherheitsrisiken birgen. Auch beim Löschen und Deinstallieren deiner Themes gibt es einiges zu beachten.

Dazu haben wir hier einen eigenen Artikel für dich erstellt. Vorsicht, Spoiler: Es hat viele Vorteile 😉

3 Möglichkeiten dein WordPress Theme zu installieren

Viele Wege führen nach Rom. Und so ist es nicht verwunderlich, dass WordPress dir wieder mehrere Möglichkeiten gibt, ein neues Theme auf deiner Site zu installieren.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um ein vorgefertigtes oder handcodiertes Theme handelt oder nicht. Wir zeigen dir 3 Wege, wie du WordPress Themes installieren kannst:

1. WordPress Theme aus deinem Backend installieren

Der einfachste Weg dein WordPress Theme zu installieren, führt über das Backend. Gehe dazu über „Design“ und „Themes“ zu deiner Übersicht. Hier siehst du alle Themes, die du bereits installiert hast.

Wähle nun „Installieren“ und du gelangst zur Theme-Auswahl von WordPress. Du findest hier um die 1.000 Designvorlagen. Suche dir nun eines der kostenlosen Themes oder eines der kostenpflichtigen Premium Themes aus.

Du kannst das Ergebnis entweder nach Funktionen oder Popularität filtern.

Wenn du schon weißt, welches Theme du verwenden willst, kannst du auch direkt nach dem Namen suchen. Über den Button „Vorschau“ kannst du dir das Theme vor der Installation anschauen, ob es dir auch gefällt.

Nach der Installation musst die das Theme noch aktivieren. Das geht über „Design“ und „Themes“ in deinem WordPress Dashboard. Ist dein Theme installiert und aktiviert, ist das neue Design deiner Website für alle zu sehen.

2. WordPress Theme als Datei-Upload installieren

Eine weitere Möglichkeit, ein Theme auf deiner WordPress Site zu installieren, ist der Upload einer Zip Datei. Du benötigst also das Theme deiner Wahl als Zip Datei.

Diese erhälst du, wenn du dir dein (Premium-) Theme bei einem Drittanbieter herunterlädst. Ansonsten ändert sich bei dieser Herangehensweise wenig.

Wähle auch hier in deinem WordPress Dashboard „Design“ und „Themes“ und dann nicht „Installieren“, sondern „Hinzufügen“. Nun klappt ein Menü auf.

Wähle hier „Datei auswählen“ und wähle die passende Zip Datei zum Hochladen aus. Wähle dann „Jetzt installieren“. Sind Upload und Installation abgeschlossen, musst du das Theme nur noch aktivieren – Fertig.

3. WordPress Theme mit einem FTP Client installieren

Diese Möglichkeit richtet sich nur an Nutzer, die über einen FTP Client (Zum Beispiel „FileZilla“ oder „Transmit“) verfügen und ist daher auch eher für Fortgeschrittene zu empfehlen. Auch hier benötigst du die ZIP Datei deines neuen Themes.

Gehe zu deinem FTP Client und suche den Ordner „WP-Content“. Hier findest du den Ordner „Themes“. In diesen Ordner musst du dann die bereits entpackte ZIP Datei hochladen.

Navigiere über dein WordPress Dashboard „Design“ zu „Themes“. Hier siehst du das bereits hochgeladene Theme. Klicke nun auf aktivieren, um dein neues WordPress Theme live zu stellen.

Unser Fazit zu WordPress Theme installieren

Ein neues Theme bei WordPress hochladen und zu installieren ist kein Hexenwerk. Du solltest dir dazu jedoch Zeit nehmen und auf die beschriebenen Punkte achten.

So wird dein neues Design zum vollen Erfolg und du kannst deine WordPress Seite auf ein höheres Level heben. Achte darauf, dass nur du als Admin einen Eingriff an deiner WordPress Website vornehmen darfst.

Ggf. kannst du einigen wenigen Vertrauenspersonen einen Zugriff auf dein Design ermöglichen.

Nehm dir die Zeit ein passendes Theme für deine Website zu finden. Beachte dabei, dass Premium Angebote einige Vorteile für das Nutzererlebnis und dein Google Ranking mit sich bringen.

Ist der Upload geschafft und dein Theme installiert, gilt es aufzuräumen. Um deine Site zu optimieren, gilt es nun Page Builder, Widgets, Plugins und Shortcodes an dein neues Theme anzupassen.

Wie du siehst bringt der Wechsel deines WordPress Themes einiges an Aufwand mit sich, willst du es direkt richtig angehen. Überlege es dir daher gut, solltest du als Admin Lust auf Veränderung haben.

Es ist jedoch hin und wieder an der Zeit, deiner WordPress Website ein neues Gewand zu verpassen. Dafür empfehlen wir Anfängern den Upload und die Installation über das WordPress Backend.

Tipp

Wenn du ein neues WordPress Theme heraus suchst, achte darauf, dass es ein Lightweight Theme ist, damit du eine schnelle Site hast. Niemand möchte lange warten, bis deine Seite endlich geladen hat.

Beim Einrichten deines Themes solltest du unbedingt ein Child-Theme anlegen. Warum ein Child-Theme eine gute Idee ist, erklären wir dir hier.

Weniger Wartungsaufwand und mehr Individualisierung sowie Performance bekommst du aber durch ein handcodiertes WordPress Theme.

Wie können wir dir helfen?

Du hast noch weitere Fragen zu WordPress Theme installieren oder benötigst unsere Unterstützung im Bereich WordPress? Dann bist du bei Digital Leap genau richtig.

Als WordPress Agentur sind wir Experten im Bereich der WordPress Programmierung und bieten unsere Dienstleistungen sowohl für Endkunden, als auch Kreativ-Agenturen und Designer an.

Schreibe uns einfach eine E-Mail oder ruf uns doch einfach an. Wir freuen uns auf dich.

Chris 26.03.2020

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